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30 Millionen schweres Initiativprogramm des Bundesgesundheitministeriums für pflegegerechten (Um)bau von Pflege-WGs

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Kraus am Feb 07 2012
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  Bundesgesundheitsminister Bahr sagte in einem Interview mit der  „BILD“-Zeitung am 7.2.12 zu, die Gründung von Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Personen finanziell zu fördern. Für solche Pflegewohngemeinschaften würden ab Januar 2013 beispielsweise bei vier Bewohnern an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen.

"Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim", sagte Bahr in der Bildzeitung. Zusätzlich sei ein "Initiativprogramm von 30 Millionen Euro" aufgelegt worden, um Umbauten, etwa im Badezimmer, finanzieren zu können. "Dies sind bis zu 2500 Euro einmalig pro WG-Bewohner. Maximal könnte eine vierköpfige Wohngruppe 10.000 Euro bekommen zur bestehenden Förderung von 10.000 Euro, also reden wir über 20.000 Euro, die dann bei Gründung einer Pflege-WG zur Verfügung stehen", versprach der Bundesgesundheitsminister. Für das Budget brauche es auch keine Zustimmung des Finanzministers: "Das wird aus Beitragsgeldern finanziert. Damit können langfristig auch Kosten gespart werden, weil weniger Menschen in die teurere Heimpflege gehen müssen. Es ist also eine Investition", sagte Bahr.

Zuletzt geändert am: Nov 21 2012 um 12:21 PM

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